Rückblick E-Learning 2009
Letzte Woche war ich als Aussteller und als Vortragender auf der Tagung E-Learning 2009 in Berlin. Dies war erstmals und evtl. auch letztmals eine Gemeinschaftstagung der DeLFI 2009, GMW 2009 und des Medida-Prix.
Für mich war es eine außergewöhnlich fruchtbare Tagung, da ich durchweg positives Feedback zu der neuen Version von LECTURNITY bekommen hab. Speziell die Verschmelzung der Programmteile Assistant, Editor und Publisher zu einer Oberfläche und die verbesserte Usability waren für viele Interessierte die herausstechenden Merkmale.
Speziell in Bezug auf eLectures wurde mir anhand der Vorträge und den Diskussionen in den Pausen eines klar: Die Indizierung von eLectures ist einer der erfolgskritischen Aspekte! Warum? Nehmen wir folgende Erkenntnisse und bilden daraus ein Szenario:
- Anhand von Logfile-Analysen lässt sich erkennen, dass die Aufruffrequenz von eLectures vor Klausuren exponentiell steigt
- Eine eLecture wird im Durchschnitt 15 Minuten betrachtet unabhängig von der Länge der E-Lecture (durchschnittliche Dauer 1:30h)
- PowerPoint-Folien und PDF-Dateien werden um ein vielfaches mehr geladen als eLectures betrachtet
Schon aus diesen 3 einfachen Erkenntnissen lässt sich gut die Arbeitsweise eines Anwenders erkennen. Kurz vor einer Klausur ist der Lernweg kürzer, komplette Vorlesungen möchte man nicht mehr durcharbeiten. Man benötigt einfache, schnelle Wege um zum gesuchten Ziel zu kommen.
Bei der eLecture Erstellung gilt es daher, schon im Vorfeld eine logische und klare Kapitelstruktur sowie prägnante Folientitel zu wählen. Bei LECTURNITY werden darüber hinaus - aufgrund der objektorientierten Aufzeichnung - alle importierten Textelemente von PowerPoint-Folien indiziert und für die Volltextsuche aufbereitet. Zusätzlich indiziert LECTURNITY jetzt auch alle per Screen Recording aufgenommenen Objekte. Das heißt, alle Texte in Programmen, Grafiken, … werden indiziert und ebenfalls für die Volltextsuche aufbereitet.
Macht man z.B. eine Software-Schulung, so kann man durch geschickten Einsatz von Text (z.B. Benennung einer Maske) den Anwender ermöglichen per Volltextsuche die gewünschte Position innerhalb der eLecture anzusteuern ohne dass sich dieser durch ein langes Video durcharbeiten muss.
Vielen Erstellern von eLectures ist die Bedeutung von Indizierung bzw. Information Retrieval nicht bewusst und es wurde viel diskutiert, warum die Akzeptanz von eLectures in der Regel niedriger ist als bekannte, "durchsuchbare" Dokumente.
Vielleicht konnte ich mit diesem Beitrag etwas Licht in das Dunkel bringen, auch wenn es noch viele weitere erfolgskritische Aspekte gibt.
Sie haben weitere Ideen, Anregungen für gute eLectures und deren Akzeptanz? Teilen Sie sie mir per Kommentar mit und ich werd diese sammeln und aufbereiten.
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GoPiano
Megacool Blog indeed!... if anyone else has anything it would be much appreciated. Great website Enjoy!...
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eLectures mit Lecturnity erstellt
Lieber Herr Becker Die Indizierungsmöglichkeiten von Lecturnity sind ein weiterer grosser Vorteil dieses einzigartigen Tools. Was mir aber noch viel wichtiger erscheint ist die Tatsache, dass es nun endlich der Vergangenheit angehören sollte, aus einem Vortrag oder einer Vorlesung nur die Powerpointslides ins Intranet einer Uni, eines Unternehmens oder ins Internet zu stellen. Wer dies immer noch macht, könnte genau so gut Zeitungen drucken, welche nur die Headlines aufweisen und die dazugehörenden Artikel, den eigentlichen Inhalt, schlicht weglassen. Lecturnity ist nicht nur die Lösung dieses Problems, sondern auch ein gewaltiger Fortschritt für Universitäten und Fachhochschulen, etc. falls diese daran interessiert sind, den Studierenden Mittel und Wege des 21. Jahrhunderts zur Verfügung zu stellen. An dieser Stelle sei jedem, der sich mit dieser Thematik auseinandersetzt, folgender Spot der Kaplan University empfohlen: http://www.youtube.com/watch?v=e50YBu14j3U freundliche Grüsse Georges Bornschlegl swissinventive ag http://www.swissinventive.com