Allgemeine Hinweise

Frage:

Was sollte allgemein bei Screengrabbing beachtet werden?

 

Lösung:

Für erfolgreiches Aufzeichnen von Screengrabbing-Clips sollten die folgenden Punkte beachtet werden:

  • Auslastung: Achten Sie darauf, dass Ihr System nicht vollständig ausgelastet ist (siehe Prozessorauslastung sehr hoch),
  • Screengrabbing Codec: Benutzen Sie für beste Ergebnisse den mit LECTURNITY mitgelieferten speziellen Screengrabbing Codec LSGC (LECTURNITY Screengrabbing Codec). Dieser Codec ist verlustfrei und für Screengrabbing sehr leistungsfähig,
  • Gleichmäßiger Hintergrund: Für beste Ergebnisse und kleinste Clip-Dateien achten Sie darauf, dass Sie einen möglichst gleichmäßigen Desktop-Hintergrund benutzen.

 

Abbildung 1: Guter Desktop-Hintergrund für Screengrabbing

 

Abbildung 2: Schlechter, da ungleichmäßiger Desktop-Hintergrund für Screengrabbing.

Prozessorauslastung während Screengrabbing sehr hoch

Frage:

Während einer Screengrabbing-Aufzeichnung ist die Prozessorauslastung sehr hoch; andere Applikationen laufen nur schleppend.

Screengrabbing ist recht ressourcenintensiv; daher kann die CPU-Auslastung in manchen Situationen sehr hoch werden.

 

Lösung:

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Prozessorauslastung während einer Screengrabbing-Aufzeichnung zu reduzieren.

 

Möglichkeit 1: Reduzieren Sie die Framerate, mit der Sie Screengrabbing-Aufzeichnungen machen. Sie haben hierbei zwei Möglichkeiten:

  • Feste Framerate: Stellen Sie eine niedrigere, feste Framerate ein.
  • Adaptive Framerate: Benutzen Sie die Option "Adaptive Framerate". Sie können in den Projekt-Einstellungen angeben, bei welcher Auflösung welche Framerate benutzt werden soll. Siehe auch Adaptive Framerate.

 

Abbildung 3: Screengrabbing - Frameraten-Einstellungen

 

Beachten Sie bitte, dass eine Framerate größer als 10 in den meisten Fällen nicht sinnvoll ist.

 

Möglichkeit 2: Wenn Sie unter Windows 2000 oder XP arbeiten, so deaktivieren Sie die Hardware-Beschleunigung Ihrer Grafik-Karte. Eine Deaktivierung der Hardware-Beschleunigung hat zur Folge, dass die Daten aus der Grafikkarte schneller ausgelesen werden können, da sie nicht im Grafikkartenspeicher, sondern im Hauptspeicher gehalten werden. Im LECTURNITY Assistant können Sie angeben, dass automatisch die Hardware-Beschleunigung ausgeschaltet werden soll (siehe Abbildung).

Am Anfang einer LECTURNITY-Aufzeichnung wird die Hardware-Beschleunigung bei aktivierter Option ausgeschaltet; dies hat ein kurzes Flackern des Bildschirmes zur Folge. Dieses Flackern tritt auch am Ende der Aufzeichnung wieder auf, wenn die Hardware-Beschleunigung wieder eingeschaltet wird.

 

Möglichkeit 3: Aktivieren Sie den Quick Capture-Modus (siehe Abbildung 4). In diesem Modus werden weniger Bildschirmdaten ausgelesen, und somit Prozessorleistung gespart.

 

Abbildung 4: Screengrabbing - Weitere Einstellungen

Adaptive Framerate

Frage:

Wie funktioniert die adaptive Frameraten-Bestimmung?

 

Lösung:

Die "Adaptive Framerate" ermöglicht es Ihnen, eine sich anpassende Framerate für Ihr System zu definieren. Die Einstellung "10 Frames bei einer Auflösung von 320×240 Pixeln" hat die folgende Bedeutung: Wird ein Ausschnitt ausgewählt, der 320×240=76800 Pixel hat, so wird die Framerate 10 für die Aufzeichnung gewählt. Größere Ausschnitte bekommen entsprechend kleinere Frameraten, und umgekehrt. Ein Ausschnitt von 640×480=307200 Pixeln würde mit einer Framerate von 2.5 Frames pro Sekunde aufgezeichnet. Diese Vorgehensweise stellt sicher, dass die Prozessorauslastung unter allen Umständen nicht zu hoch wird.

 

Tipp:

Probieren Sie aus, mit welcher Framerate Sie auf Ihrem System die besten Ergebnisse erhalten.

Auch wenn Sie angegeben haben, dass bei 640×480 Pixeln 10 Frames pro Sekunde aufgezeichnet werden sollen, so werden kleinere Ausschnitte niemals mit einer höheren Framerate als 10 aufgezeichnet. Für Screengrabbing Clips ist 10 Frames pro Sekunde eine sinnvolle Obergrenze. Höhere Frameraten erhöhen lediglich die Datenrate, ohne die Qualität zu erhöhen.

Quick Capture-Modus

Frage:

Wie funktioniert der "Quick Capture"-Modus? Welche Auswirkungen hat dieser auf meine Screengrabbing-Aufzeichnungen?

 

Lösung:

Der "Quick Capture"-Modus ermöglicht auf jedem System höhere Frameraten beim Screengrabbing und dadurch flüssigere Mausbewegungen im entstehenden Screengrabbing-Clip. Dies wird dadurch erreicht, dass nur ein Mal pro Sekunde ein komplettes Bild vom Bildschirm gelesen wird; die restlichen Zwischenbilder enthalten als einzige Änderung den aktualisierten Mauszeiger, falls sich dieser bewegt hat. Durch dieses Verfahren wird der Prozessor entlastet und es sind somit höhere Frameraten möglich, dennoch bleiben Mausbewegungen flüssig.

 

Der Quick Capture-Modus hat den Nachteil, dass nicht jede Veränderung des Bildschirms sofort im Screengrabbing-Clip erscheint, sondern ggfs. bis zu einer Sekunde später. In der Regel fällt dies nicht sehr auf, und der Quick Capture-Modus produziert ähnlich gute Ergebnisse wie der normale Modus, nur mit dem Unterschied, dass die Prozessor-Auslastung niedriger ist.

Video-Fenster durch Screengrabbing aufzeichnen

Frage:

Warum zeigen Screengrabbing-Aufzeichnungen, die ein Video-Fenster aufzeichnen, statt dem Video nur ein schwarzes Rechteck?

Das Video-Fenster wird von Windows hardware-beschleunigt dargestellt. Daher kann LECTURNITY die Bildschirmdaten nicht direkt auslesen.

 

Lösung:

Schalten Sie die Hardware-Beschleunigung für den Screengrabbing-Vorgang temporär aus. Dies kann LECTURNITY für Sie automatisch tun. Siehe Prozessorauslastung während Screengrabbing sehr hoch; dort wird beschrieben, wie man die Hardware-Beschleunigung ausschalten kann.

Aufzeichnungsbereich während Aufnahme verschieben

Frage:

Wie kann ich während einer Aufzeichnung den Bereich verschieben, der durch das Screengrabbing erfasst wird?

 

Lösung:

Es gibt zwei Möglichkeiten, den Bildschirmbereich zu ändern:

  • Verschieben des Ausschnitts durch Ziehen der orangenen Ecken,
  • Drücken der (linken) Taste "Strg" und der (linken) Umschalttaste und gleichzeitige Bewegung der Maus.

Beachten Sie bitte, dass die Größe des Ausschnittes während einer Aufzeichnung nicht verändert werden kann. Dies liegt daran, dass jeder Screengrabbing-Clip im AVI-Format aufgezeichnet wird, welches nicht mit verschieden großen Bild-Daten innerhalb einer einzigen Datei umgehen kann.

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