RealMedia: Bandbreitenauswahl

Für den Export in das RealMedia-Format können eine oder mehrere Bandbreiten ausgewählt werden, mit der die Audio-/Video-Daten übertragen werden sollen. Werden mehrere Bandbreiten ausgewählt, sucht der RealServer bei der Wiedergabe dynamisch die größtmögliche Bandbreite aus (SureStream-Technologie). Die drei Voreinstellungen decken die gängigsten Bandbreiten ab und sind in der Regel ausreichend. Je mehr Bandbreiten ausgewählt werden, desto größer wird die Datenmenge auf dem RealServer und desto länger dauert die Konvertierung!

RealMedia: Videoqualität

Je nach Art der Aufzeichnung (mit oder ohne Video bzw. Screen Recording Clips) sucht der Publisher automatisch die optimale Einstellung für die Videoqualität aus. In den benutzerdefinierten Einstellungen können Sie die Qualität des Videos an Ihre Gegebenheiten anpassen:

  • "Normal" ist ein guter Kompromiss, wenn Screen Recording-Clips und begleitendes Video in einem Film vereinigt werden.
  • "Bewegungen weich" ist für photorealistische Filme am besten geeignet.
  • "Bilder scharf" ist sinnvoll, wenn Ihre Präsentation nur Screen Recording-Clips enthält, die so stärker kontrastiert werden.
  • "Diashow" führt zu einer Abfolge von Standbildern, die in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden. Diese Einstellung kann benutzt werden, wenn nur eine schmale Bandbreite zur Verfügung steht.

Windows Media: Profilauswahl

Ab LECTURNITY Version 1.6.1.p1 werden keine Systemprofile mehr für die Konvertierung in das Windows Media Format benutzt. Stattdessen wird temporär ein individuelles Profil für jedes zu konvertierende Dokument erzeugt. Der Publisher lädt die auf Ihrem Rechner installierten Systemprofile und sucht daraus automatisch das beste Profil für Ihre Aufzeichnung aus. Ein Systemprofil enthält Informationen über Bandbreite, Videoauflösung und verwendete Codecs für Audio und Video. Im Auswahlmenü können neben den Systemprofilen auch eigene Profile, wie sie z.B. mit dem Windows Media Encoder erzeugt werden können, ausgewählt werden. Enthält Ihre Aufzeichnung keine Screen Recording Clips, so ist das Auswahlmenü für Clipprofile deaktiviert. Für Screen Recording Clips gibt es spezielle Systemprofile, die für beste Qualität bei minimaler Bandbreite optimiert sind. Diese Profile sind erst ab Windows Media Video 8 verfügbar. Eventuell müssen entsprechende Codecs nachinstalliert werden.

 

Wenn Sie die Option "Kompatibel mit Windows Media Player 6.4" auswählen, so werden im Auswahlmenü ausschließlich Systemprofile für Windows Media-Formate angezeigt, die unter Windows 95 und Windows NT 4.0 wiedergegeben werden können. Ein Videoprofil beinhaltet Audio- und Video-Codecs. Achten Sie darauf, dass Sie ein Audioprofil auswählen, wenn die Aufzeichnung kein Video enthält!

 

Wenn Sie ein Profil auswählen, das mehrere Bandbreiten abdeckt, werden entsprechend große Datenmengen auf dem Windows Media Server erzeugt und die Konvertierung dauert deutlich länger!

Konvertierungsumfang

Im Dialog "Erweiterte Einstellungen", der über die Schaltfläche "Erweitert..." im Dialog "Bandbreitenauswahl" bei RealMedia bzw. "Profilauswahl" bei Windows Media zu erreichen ist.

  • Zeigerdarstellung: Die Zeigerdarstellung während der Wiedergabe einer Präsentation erfordert einen geringfügig höheren Speicherbedarf auf der Festplatte. Der Einfluss auf die Bandbreite und Vorladezeit ist gering und vernachlässigbar.
  • Foliendynamik: Die Foliendynamik (Einblendungen, grafische Annotationen, etc.) erfordert einen hohen zusätzlichen Speicherbedarf auf der Festplatte. Damit verbunden ist eine lange Vorladezeit, abhängig von der zur Verfügung stehenden Bandbreite.
  • Datenkompression: Ist die Option "Foliendynamik" aktiviert, sollte die Datenkompression ebenfalls aktiviert sein. Dies verringert den Speicherbedarf und damit die Vorladezeit. Ein geringer Qualitätsverlust ist möglich, wenn die Folien bei flexiblem Fenster-Layout in der Größe verändert werden.

Steht nur eine geringe Bandbreite zur Verfügung und/oder enthält die Aufzeichnung viele Interaktionen auf den Folien, sollte die Foliendynamik ganz ausgeschaltet werden! Die Vorladezeit wird unverhältnismäßig lang und der Hauptspeicher Ihres Rechners wird möglicherweise stark belastet.

Layout

Dieser Reiter existiert ab LECTURNITY Version 1.6.1.p1 nicht mehr, da sich das Layout des WebPlayers komplett geändert hat.

Im Dialog "Erweiterte Einstellungen", der über die Schaltfläche "Erweitert..." im Dialog "Bandbreitenauswahl" bei RealMedia bzw. "Profilauswahl" bei Windows Media zu erreichen ist.

  • Flexibles Fenster-Layout: Folien und eingebetteter Player können (bislang nur im Internet Explorer) dynamisch in ihrer Größe verändert werden. Auf die erforderliche Bandbreite hat diese Auswahl keinen Einfluss.
  • Fenster-Layout an ausgewählte Video-Auflösung anpassen: Das Video wird in voller Auflösung angezeigt. Ansonsten wird das Video auf eine Standard-Auflösung von 320×240 skaliert. Auf die erforderliche Bandbreite hat diese Auswahl keinen Einfluss.

Folien

Im Dialog "Erweiterte Einstellungen", der über die Schaltfläche "Erweitert..." im Dialog "Bandbreitenauswahl" bei RealMedia bzw. "Profilauswahl" bei Windows Media zu erreichen ist.

In diesem Dialog kann die Auflösung der Folien bestimmt werden. Bei der Auswahl sollte die verwendete Bildschirmauflösung berücksichtigt werden. Im Browserfenster kann u.U. nicht der gesamte Folienbereich angezeigt werden. Die Standard-Auflösung ist für die weit verbreitete Bildschirmauflösung von 1024×768 optimiert. Eine höhere Auflösung der Folien erzeugt einen höheren Speicherbedarf und führt zu längerer Vorladezeit! Der Speicherbedarf wird noch höher, wenn "Foliendynamik" im Dialog Konvertierungsumfang ausgewählt wurde.

Video und Clips

Im Dialog "Erweiterte Einstellungen", der über die Schaltfläche "Erweitert..." im Dialog "Bandbreitenauswahl" bei RealMedia bzw. "Profilauswahl" bei Windows Media zu erreichen ist.

 

Die Auswahlmöglichkeiten in diesem Dialog sind abhängig von Art und Umfang der Aufzeichnung, die konvertiert werden soll. Enthält die Aufzeichnung weder Videos noch Clips, ist dieser Reiter nicht anwählbar.

 

Video-Auflösung
Bei der Wahl für die Video-Auflösung sollte die zur Verfügung stehende Bandbreite berücksichtigt werden. Für photorealistische Filme sollte die Standard-Auflösung von 320×240 Pixeln nur dann überschritten werden, wenn eine Netzwerkverbindung mit sehr hoher Bandbreite zur Verfügung steht.

 

Clip-Auflösung
Enthält die Aufzeichnung Screen Recording-Clips, so können diese auf zwei unterschiedliche Arten angezeigt werden:

  • Clips im Videobereich: Die Clips und ein eventuell vorhandenes begleitendes Video werden in ein einziges Video umgewandelt, das eine feste Auflösung besitzt. Standardmäßig beträgt diese Auflösung 320×240 Pixel. Die Bildgröße der einzelnen Clips wird dabei ggf. an die ausgewählte Auflösung durch Herunterskalieren angepasst.
  • Clips über den Folien: Bei dieser Art der Konvertierung werden Screen Recording-Clips und ein evtl. vorhandenes begleitendes Video unabhängig voneinander in ein streamingfähiges Format umgewandelt und getrennt angezeigt. Die Clips können in Original-Auflösung angezeigt werden. Die Auflösung des Folienbereichs sollte jedoch nicht überschritten werden, da der Clip dann nicht mehr in das Browserfenster passt. Die erforderliche Bandbreite für die Auswahl "Clips über den Folien" kann im Vergleich zu "Clips im Videobereich" bis zu doppelt so hoch sein, da Video und Clip parallel wiedergegeben werden! Bei der Auswahl "Clips im Videobereich" sollte die Ziel-Auflösung nicht größer als 640×480 Pixel betragen, da dann die Konvertierung nicht korrekt erfolgt bzw. der Player das Video nicht korrekt wiedergeben kann! Das Ergebnis ist ein schwarzes Video-Fenster bei der Wiedergabe. Ursache hierfür ist der verwendete Video-Codec, der für Video-Aufnahmen optimiert ist und nicht für Screen Recording. Die benötigte Bandbreite für die Wiedergabe wäre zu hoch. Dies betrifft sowohl RealMedia als auch Windows Media.

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