Tipps und Tricks fürs Aufzeichnen
Hier finden Sie Hinweise, wie Sie Ihre Aufzeichnung optimal gestalten.
Checkliste: Vor der Aufzeichnung
Beleuchtung
- Ist die vorhandene Beleuchtung ausreichend, oder muss zusätzlich beleuchtet werden?
- Funktioniert das Licht im Raum?
- Wo sind die Lichtschalter?
- Kann der Raum abgedunkelt werden (Jalousien, Vorhänge) falls bspw. direkte Sonneneinstrahlung die Videoaufzeichnung beeinträchtigt?
Steckdosen
- Wo sind die Steckdosen (ggf. Mehrfachsteckdose oder Verlängerung mitbringen)?
- Funktionieren die Steckdosen?
Raumakkustik
- Gibt es viele störende Nebengeräusche?
- Wie laut muss man wahrscheinlich reden? (Test für Probeaufzeichnung)?
- Wird eine Zusätzliche Verstärkeranlage verwendet?
Hardware-Check
- Bauen Sie die Ausrüstung rechtzeitig vor der Veranstaltung auf, sodass Sie Zeit haben die optimalen Einstellungen vorzunehmen.
- Bei Funkmikrofon Batterien überprüfen.
- Probeaufzeichnung unter Livebedingungen zur Festlegung eines Aufnahmepegels
Der Umgang mit LECTURNITY ist grundsätzlich sehr einfach. Um trotzdem nichts zu vergessen und sich auch voll auf den Vortrag konzentrieren zu können, genügt es oft schon, sich oder den Vortragenden eine kleine Checkliste zur Hand zu geben, damit man nichts vergisst. Hier ein Beispiel des Virtuellen Campus Rheinland Pfalz.
Das ideale Audiosignal
Das ideale Eingangsaudiosignal richtet sich nach der Richtcharakteristik des verwendeten Mikrofons. In der Regel finden sich hierzu in den Produktbeschreibungen zu den Mikrofonen entsprechende Hinweise. Aber natürlich sind auch die Lautstärke und Dynamik, mit der gesprochen wird, entscheident. Während eines Vortrages schwankt die Stimme oft in der Lautstärke. Bei der Einstellung des Aufnahmepegels sollte man daher darauf achten, dass leise Passagen noch ausreichend Pegel haben, aber laute Passagen nicht übersteuern. Deshalb ist es wichtig, dass man sich vor einer Aufzeichnung mit der verwendeten Hardware diesbezüglich vertraut macht, z.B. indem man Probeaufnahmen unter verschiedenen Bedingungen durchführt.
TIPP: Verwenden Sie einen Kompressor! Kompressoren gleichen die Dynamik an einen voreingestellten Pegel automatisch an. So werden Aufnahmen niemals zu leise oder übersteuern. Weiterhin sind sie nun in der Lage den maximalen Aussteuerungspegel zu nutzen, ohne Angst zu haben, dass sie übersteuern. Solche Geräte sind oft zu erschwinglichen Preisen im Musikalienfachhandel erhältlich. Meist verfügen Kompressoren auch über einen eingebauten Limiter. Mit einem Limiter sind sie in der Lage Signale unter einem voreingestelten Pegel abzuschneiden. Somit können beispielsweise ungewollte Nebengeräusche schon während der Aufnahme herausgefiltert werden.
