eLearning Glossar

A

 

 

 

AICC

Aviation Industry CBT Committee - von der amerikanischen Luftfahrtindustrie gegründeter internationaler Zusammenschluss von CBT-Herstellern und -Spezialisten, die gemeinsam an der Standardisierung von Lernobjekten arbeiten.

 

 

Applikation

Eine Applikation ist eine Anwendung, die auf Informations- und Kommunikationstechnologien beruht (Software-Anwendung). Eine Applikation wird durch bestimmte Softwarebausteine realisierst. Lerntechnologien sind eLearning-Applikationen. Eine Applikation führt eine bestimmte Funktion aus und unterstützt damit eine Aufgabe in einem Prozess. Eine Applikation greift auf Daten zu und kann mit verschiedenen geeigneten Softwareprodukten programmiert werden.

 

 

Application Sharing

Beim Application Sharing findet eine synchrone Verwendung einer beliebigen Softwareanwendung über Datennetze statt. Application Sharing ist ein Bestandteil von Desktop-Konferenzsystemen (z. B. MS NetMeeting, Netscape Conference). Nutzer können gemeinsam ein Dokument bearbeiten. Die Applikation wird auf dem PC eines Nutzers gestartet, dieser kann Zugriffsrechte für andere Nutzer definieren

 

 

Application Service Providing (ASP)

ASP ist ein Geschäftsmodell, bei dem bestimmte informations- und kommunikationstechnische Aufgaben an einen externen Dienstleister, den Application Service Provider, ausgelagert werden. Im eLearning-Bereich ist ein Dienstleister dann z.B. Betreiber („Host“) einer Lernumgebung und bietet in aller Regel auch begleitende Dienste an.

 

 

Asynchrone Kommunikation

Orts- und zeitunabhängige Kommunikationsformen. Die Kommunikation zwischen den Beteiligten findet zeitversetzt statt. (z. B. E-Mail, Diskussionsforen)

 

 

Autorentool

Applikation mit der Lerninhalten (Content) und Tests erstellt werden können. Mit einem Autorentool wie LECTURNITY wird es auch Endanwendern möglich (und nicht nur Experten), Lernanwendungen zu generieren. 

 

 

B

 

 

 

Best Practice

Eine in der Praxis erfolgreiche Lösung, welche als Referenz für weitere Projekte dient.

 

 

Bildungscontrolling

Regelmäßige Kontrolle der Qualität des Bildungsangebots

 

 

Bildungsmanagement

Organisation, Planung und Durchführung von Bildungsaktivitäten.

 

 

Blended Learning

Im wörtlichen Sinn "gemischtes Lernen", bezeichnet die Verbindung von Online- und Präsenzelementen in - in Deutschland auch als hybrid bezeichneten Lernangeboten. Der Begriff fand ausgehend von den USA weite Verbreitung, nachdem deutlich wurde, dass viele eLearning-Angebote ohne Face-to-Face-Komponenten ineffizient bleiben.

 

 

C

 

 

 

CLIX

Abkürzung für "Corporate Learning & Information eXchange". Eine von der imc AG entwickelte Software, mit deren Hilfe man die Informations-, Lern- und Wissensprozesse Web-basiert steuern und ein Medien-gestütztes Bildungsmanagement einbeziehen kann.

 

 

Collaborative Learning

Der Begriff "Collaborative Learning" bezieht sich auf eine Lehr-/ Lernmethode, bei der Lernende zu unterschiedlichen Leistungsstufen in kleinen Gruppen gemeinsam an Zielen arbeiten und voneinander lernen.

 

 

Communities of Practice

Geschlossene Benutzergruppe, deren Mitglieder sich untereinander austauschen und gemeinsam an praxisorientierten Problemstellungen bzw. Case Studies arbeiten.

 

 

Computer-basiertes Lernen

Lernen, welches durch die Informations- und Kommunikationstechnologie unterstützt wird.

 

 

Computer-based training (CBT)

Kurse oder allgemein Lernmaterialien, die am Computer bearbeitet werden können. Entweder sind sie auf CD/DVD gespeichert oder man kann sie von einem Server (Internet oder Intranet eines Unternehmens) auf den lokalen Rechner oder auch mobile Endgeräte herunterladen und dort ausführen. Während der Lernsession selbst ist dann keine Internetverbindung für die Anwendung des CBTs notwendig.

 

 

Content

Das Wort Content umfasst Lerninhalte bzw. allgemeine Inhalte einer Plattform (z.B. Wissensbausteine, Dokumente usw.).

 

 

Content Management

Content Management stellt die Art der Archivierung und Aktualisierung von Wissen/ Information innerhalb redaktioneller Systeme dar.

 

 

Content Service Provider (CSP)

Dienstleister, der für Anwendungen der Kunden z.B. multimediale Lerninhalte konzipiert und produziert.

 

 

Corporate University

Unter Corporate University versteht man in der Regel firmeninterne Universitäten, die häufig mit externen Bildungsträgern wie Business Schools und öffentlichen Universitäten zusammenarbeiten.

 

 

Compliance Management

Unter Compliance Management wird die Einhaltung internationaler gesetzlicher Anforderungen und Regularien in den Unternehmen verstanden.

 

 

Curriculum

Das Curriculum wird als der didaktische Aufbau eines Kurses über Lernziele, Lerninhalte, Lernpfade, Handlungsanweisungen für Lerner und Tutoren, Methoden zur Lernfortschrittskontrolle inklusive Regeln und Zeitparameter definiert.

 

 

D

 

 

 

Data Mining

Analyse von Daten in einer Datenbank mithilfe von Werkzeugen zum Herausfinden von Trends oder Anomalien ohne Berücksichtigung der Semantik der Daten.  

 

 

Distance Learning Education

Long Distance Education is becoming increasingly popular, both with students and universities. It allows students to leverage the power of the Internet or intranet to benefit from educational opportunities which were previously simply out of reach physically speaking. And it enables universities, subject to the increasing pressures of international competition and the (global) marketplace, to reach a much broader customer base and to pool their resources by cooperating with partner institutions.

 

 

Dublin Core

Metadatenstandard des Dublin Core Konsortiums für die Beschreibung von Web-Ressourcen.

 

 

E

 

 

 

eLearning Strategie

Die eLearning Strategie definiert die langfristigen Zielsetzungen von eLearning einer Institution bzw. eines Unternehmens.

 

 

eLearning Software

eLearning Software is for business or higher educational users aiming to manage their learning and training processes more effectively and consistently

 

 

eLearning Solution

An eLearning Solution assists organizations in cost-effectively managing their learning and training processes so as to align their knowledge and skills base with their long-term corporate goals.

 

 

eLearning System

Dieser Begriff steht für eLearning-Anwendungssysteme, d.h. Applikationen im Bereich eLearning in Verbindung mit Inhalten und im Anwendungssystem IKT-gestützt verankerten didaktischen Konzepten und Methoden

 

 

Exploratives Lernen

Der Student hat beim explorativen (entdeckerischen) Lernen die Möglichkeit, sich frei im Wissensraum zu bewegen und dadurch selbst zu entscheiden, welche Wissenseinheit er als nächstes sehen möchte. Als Analogie ist hier die Enzyklopädie zu nennen, bei der einzelne Wörter durch z.B. Pfeile markiert sind, unter denen weitere Informationen nachgeschlagen werden können. Ein Student, der zu einem bestimmten Gebiet Informationen sucht, kann so sein eventuell noch nicht vollständiges Wissen abrunden.

 

 

Expositorisches Lernen

Beim expositorischen Lernen erfolgt das Lernen in linearer, durch die Autoren definierter Reihenfolge. Als Analogie ist hier das klassische Lehrbuch zu nennen, in dem der Autor das zu vermittelnde Wissen in einzelne, aufeinander aufbauende Wissenseinheiten gegliedert hat. Dies hat den Vorteil, dass der Student kein spezielles Vorwissen benötigt und innerhalb des Lehrtextes keine Vorgriffe auf unbekanntes Wissen erfolgen.

 

 

I

 

 

 

IMC Content Factory

Die Content Factory ist der Unternehmensbereich der imc AG, welcher sich auf die Konzeption und Realisierung multimedialer Lerninhalte spezialisiert hat.

 

 

IMC L-Referenzmodell

Das IMC L-Referenzmodell dient als Grundlage für die Einführung von eLearning-Lösungen und Lernplattformen. Dieses Modell umfasst über hundert generische Detailprozessmodelle, aus denen sehr schnell unternehmensspezifische Modelle abgeleitet werden können. Somit kann der Ressourcenaufwand und der Zeitbedarf während der Einführung von eLearning Szenarien um bis zu 50 % gesenkt werden.

 

 

Internet-gestützte Bildungsarchitektur

Siehe Learning Management System (LMS)

 

 

K

 

 

 

Kollaboratives Lernen

Der Begriff Kollaboratives Lernen bezieht sich auf eine Lehr-/ Lernmethode, bei der Studierende zu unterschiedlichen Leistungsstufen in kleinen Gruppen gemeinsam an Zielen arbeiten und voneinander lernen.

 

 

Komponente

Die Funktionalität eines Softwaresystems kann in Form einer modularen Struktur realisiert werden. Jedes der Module lässt sich dabei seinerseits in eine Menge so genannter Komponenten zerlegen. Eine Komponente ermöglicht dabei die eigenständige Abwicklung eines definierten Prozesses.

 

 

Kurs

Ein Kurs in CLIX ist nicht gleichzusetzen mit einem einzelnen Web-basierten Training oder einem einzelnen Seminar. Erfolgreiches eLearning erfordert vielmehr einen Mix aus verschiedenen Medien wie Diskussionsforen, WBT, Experten- oder Gruppenchats, Präsenzveranstaltungen und Lernerfolgtests.

 

 

L

 

 

 

Learning Content Management System

Eine betriebswirtschaftliche Software, die auf der Basis moderner Informationstechnologien (insbesondere Internet/Intranet-Technologien) Lerninhalte und Qualifikationselemente, organisiert, steuert und kontrolliert. Als zentrale Schnittstelle der Lernumgebung zwischen Trainingsanbietern und Trainingskunden ermöglicht das LCMS über eine integrierte Oberfläche alle notwendigen Funktionen, für die Erstellung und Verwaltung von Lernern, Lerninhalten, Übungsaufgaben, Kommunikationswerkzeugen usw.

 

 

Learning on Demand

Lerninhalte, die jederzeit in gewünschtem Umfang vom Lernenden abgerufen werden können, Vorteil einer flexiblen Lernzeiteinteilung

 

 

Learning Management System (LMS)

Eine betriebswirtschaftliche Software, die auf der Basis moderner Informationstechnologien (insbesondere Internet/Intranet-Technologien) Lern- und Wissensprozesse organisiert, steuert und kontrolliert. Als zentrale Schnittstelle der Lernumgebung zwischen Trainingsanbietern und Trainingskunden ermöglicht das LMS über eine integrierte Oberfläche alle notwendigen Funktionen, wie den Aufruf und die Administration von Lernern, Lerninhalten, Übungsaufgaben, Kommunikationswerkzeugen usw.

 

 

Learning Organisation Management

Fähigkeit eines Learning Management Systems, die Organisationsstruktur(en) des jeweiligen Unternehmens bzw. der jeweiligen Hochschule abzubilden. Beim LMS CLIX® bieten Mandanten-, Gruppen- und Nutzermanagement die Möglichkeit, die Adressaten ihrer Lerninhalte organisationsbezogen zu gliedern und relevante Nutzer zuzuordnen. Mit dem leistungsstarken Rechtemanagement sind Sie in der Lage, Wissen und Informationen zu den korrespondierenden Adressaten zu kanalisieren und den Zugang zu vertrauenswürdigen Inhalten zu schützen.

 

 

Learning Process Management

Das Learning Process Management fokussiert auf die organisatorische Planung und Durchführung von Lernaktivitäten.

 

 

Learning Service Providing (LSP)

Ein Learning Service Provider (LSP) ist ein Unternehmen, das Dienstleistungen rund um das Thema Lernen zur Verfügung stellt. Neben der technischen Infrastruktur besteht das Angebot auch aus den Inhalten sowie dem pädagogischen und beratenden Personal. Zusammen mit den Kunden entwickeln Learning Service Provider praxisorientierte und praxisnahe Lernsysteme, die auf die individuellen Lernbedürfnisse eines Unternehmens, dessen Mitarbeiter und deren Zielsetzungen ausgerichtet sind. Das beginnt bei den ersten Planungsschritten und schreitet fort über eine Bedarfsanalyse bis hin zur Umsetzung konkreter Maßnahmen.

 

 

Lernlogik

Die Abbildung von komplexen curricularen Strukturen erfordert u.a. die softwaretechnische Abbildung von Funktionalitäten zur Definition von Lernpfaden. Hierfür wird der Begriff der Lernlogik verwendet. Mit einer solchen Lernlogik ist ein individualisiertes Lernen der Teilnehmer möglich. Die Implementierung einer Lernlogik in CLIX® zur Definition dieser Lernpfade wird durch die Integration von Selbst- und Fremdsteuerungsmechanismen den Bedürfnissen einer innovativen Aus- und Weiterbildung von Lernenden in Unternehmungen und Bildungseinrichtungen gerecht.

 

 

Lernmodul

Ein Lernmodul bezeichnet eine logische Bündelung zusammengehörender Lerninhalte und Lerninstrumente zu einem eigenständigen Baustein.

 

 

Lernobjekt

Lernobjekte (learning objects) sind Entitäten, die in einem technologiegestützten Lernprozess benutzt werden können.

 

 

Lernorganisation

Der Begriff Lernorganisation umfasst sämtliche Strukturen und Prozesse welche auf Lernen ausgerichtet sind.

 

 

Lernpfad

Abfolge von Lernaktivitäten.

 

 

Lernplattform

Siehe Learning Management System (LMS)

 

 

Lernprozess

In CLIX® werden Lernpfade strukturiert (durch die Lernlogik) und unstrukturiert (ohne Lernlogik) festgelegt. Auf Grundlage des jeweiligen Lernpfades ergibt sich der jeweilige individuelle Lernprozess des einzelnen Lerners.

 

 

Lernsteuerung

Möglichkeit der Modifikation von Lernprozessen.

 

 

Learning Objects Metadata

Empfehlung zur Vereinheitlichung der Beschreibung von Lernobjekten. Dieser Standard der IEEE (Institute of Electronic and Electrical Engineers) definiert Syntax und Semantik für die Beschreibung von Lernobjekten.

 

 

M

 

 

 

Mediathek

Die Mediathek bietet eine Gesamtübersicht über die auf der Plattform vorhandenen Qualifizierungsinhalte. Die Darstellungsweise kann hierbei nach den unterschiedlichen Kommunikations-, Service- bzw. Medientypen sortiert oder mittels der Suchfunktionalitäten selektiert werden.

 

 

Medien-basierte Lernwelt

Siehe Learning Management System (LMS)

 

 

Metadaten

Die Bestrebungen um die Standardisierung von eLearning-Produkten sollen zum einen für eine Qualitätssicherung sorgen und zum anderen eine Wiederverwendbarkeit modularer Komponenten und Austausch und Transfer in andere Infrastrukturen ermöglichen. Zur Standardisierung werden Metadaten herangezogen, die die Indizierung und Katalogisierung von elektronischen Bildungsangeboten vornehmen mit dem Ziel, Suchvorgänge zu unterstützten (ähnliches Prinzip wie in einer Bibliothek).

 

 

Mobile Learning

auch M-Learning; ist elektronisch unterstütztes Lehren und Lernen, das mit den Mitteln mobiler Telekommunikationstechnologien angereichert wird. Die Mobilität des M-Learning bedeutet die Mobilität von Lehrenden, Geräten und Daten. Zuweilen wird M-Learning auch als „Wireless Learning“ bezeichnet. Das kabellose Lernen ist ein möglicher Bestandteil im mobilen Szenario; Mobilität kann aber auch heißen, dass man sich „seine Kabel sucht“.

 

 

Modularität

Die Funktionalität eines Softwaresystems kann in Form einer modularen Struktur realisiert werden. Jedes der Module lässt sich dabei seinerseits in eine Menge so genannter Komponenten zerlegen.  
Ein Unternehmen ist durch die Eigenständigkeit der Module nicht dazu gezwungen, alle Module zu verwenden. Stattdessen kann eine spezifische Auswahl aus der Menge von Modulen getroffen werden. Auf diese Weise kann das Unternehmen einen definierten Ausschnitt aus der Software Funktionalität anwenden.  

 

 

Multi- und Hypermedialität

Multimedialität bringt die Verbindung von unterschiedlichen Medien zum Ausdruck. Beispielsweise werden auf Websites Animationen und Textdokumente angezeigt. Die Hypermedialität geht einen Schritt weiter und beinhaltet zusätzlich die Verknüpfung dieser unterschiedlichen Elemente. Im einfachsten Fall wird die Verknüpfung beispielsweise über Hyperlinks realisiert.

 

 

O

 

 

 

Online-Lerninhalte

Online-Lerninhalte bezeichnet in jeglicher Form gebundenes Wissen welches zum Lehren und Lernen im World Wide Web bereitgestellt wird.

 

 

P

 

 

 

Personalentwicklung

Personalentwicklung umfasst alle geplanten Maßnahmen der Bildung, der Förderung und der Organisationsentwicklung, die von einer Organisation oder Person zielorientiert geplant, realisiert und evaluiert werden.

 

 

Plug-ins

Häufig kostenlose Hilfsprogramme, die die Funktionalität eines World-Wide-Web-Browser erweitern. Telefondienste, Animationen oder Audio-Konferenzen werden durch sie ermöglicht.

 

 

Präsenztraining

Offline-Training bzw. Workshops

 

 

R

 

 

 

Rapid Authoring Tool

Mit ein Rapid Authoring Tool wie z.B. LECTURNITY lassen sich schnell und einfach interaktive Lerninhalte auf Basis von Power-Point-Folien erstellen.

 

 

Referenzmodell

Referenzmodelle sind Dokumentationen über Prozesswissen, welches bei der Modellierung genutzt werden kann.

 

 

S

 

 

 

SCORM

Shareable Content Object Reference Model (SCORM) ist ein XML-basiertes Framework, das benutzt wird um Informationen über Lernobjekte zu definieren und auf diese Informationen zuzugreifen, damit Lernobjekte auf Lernplattformen unterschiedlicher Hersteller genutzt werden können.

 

 

Selbstgesteuertes Lernen

Lernform, die dem Lerner in relativ großem Maß die Entscheidung über Lernrhythmus und Lerngeschwindigkeit bis hin zur Setzung von Lernzielen überlässt. Selbstgesteuertes Lernen wird gern von Trainingsanbietern propagiert, deren Lernangebote die Verwendung von Online- und Offline-Medien einschließen. Es setzt eine hohe Selbstlernkompetenz und Motivation voraus und sollte sich auf eine didaktisch entsprechend gestaltete Lernumgebung stützen.

 

 

Skill- und Kompetenzmanagement

Beim Skill- und Kompetenzmanagement unterscheidet man zwei Ansätze. Beim „Top-down“-Ansatz geht es darum, die im Unternehmen bei den MitarbeiterInnen vorhandenen Kompetenzen und Fertigkeiten („Skill inventory“) zu dokumentieren, um auf diese bei Bedarf zugreifen zu können. Beim „Bottom-up“-Ansatz geht es um Karrierepfade und die entsprechende Entwicklung der Mitarbeiterschaft. Personalabteilungen definieren Kompetenzen oder Fertigkeiten, Karrierepfade und Kompetenz-Stufen, die für bestimmte Positionen erforderlich sind. In beiden dieser Ansätze wird in einer Bildungsbedarfsanalyse (Skill Gap Analysis) aus der Sicht der MitarbeiterInnen sowie aus der Sicht der Unternehmung erhoben, in welchem Bereich Lücken bestehen und durch welche Maßnahmen diese geschlossen werden können.

 

 

Synchrone Kommunikation

Dies ist eine orts- und zeitabhängige Kommunikationsform (z. B. Chat, live Learning, Audio- und Videokonferenz), die im direkten Wechsel zwischen den Teilnehmern stattfindet.

 

 

T

 

 

 

Test Management

Sicherstellung der Fort- und Weiterbildung mit einem gut ausgearbeiteten und konsequent umgesetzten Test- und Trainingsszenarium

 

 

Tutor

Ein Tutor betreut und begleitet die Lernenden bei eLearning-Weiterbildungen. Das Tutoring geschieht also Medien-gestützt. Die Betreuung kann synchron (z.B. über Chat, Videoconferencing, Instant Messaging) ablaufen oder auch asynchron (z.B. über E-Mail, Diskussionsforen). Bei der Beantwortung von Anfragen vermittelt ein Tutor nicht nur einfach Wissen, sondern gibt Hilfestellungen, die den Lernenden befähigen, sich das Wissen selbst zu erarbeiten.

 

 

V

 

 

 

Virtuelles Lernen

Virtuelles Lernen heißt, dass die Kommunikation zwischen und unter Lehrenden und Lernenden nicht in physischer Präsenz der Beteiligten stattfindet, sondern elektronisch-medial vermittelt wird, z.B. über Videokonferenz oder Whiteboard.

 

 

Virtual Classroom

Produkte, die Funktionen bieten wie Audio-/Videokonferenz, Shared Workspace und Application Sharing, Live-Präsentationstools, Online-Abstimmungen und Tests, Chat, geleitete Web-Safaries und die Möglichkeit, sich in Räume zurückzuziehen, zu denen ein Dozierender keinen Zugang hat.

 

 

Virtual Communities

Unter diesem Begriff werden Gemeinschaften verstanden, die Internet- und Intranet-gestützt zusammen arbeiten bzw. lernen (virtuelle Lerngemeinschaften).

 

 

W

 

 

 

Web 2.0 Community

Der Begriff „Web 2.0“ bezeichnet keine spezielle Technik, etwa eine bestimmte Software-Version, sondern mehr das Zusammenwirken verschiedener Technologien und eine vermutete soziale und wirtschaftliche Entwicklung. In einer Web 2.0 Community sind User nicht nur Rezipienten sondern erstellen ihren eigenen Content auf den die gesamte oder Teile der Community dann zugreifen können. Zum Beispiel SLIDESTAR - die Web 2.0 Community der IMC ist darauf ausgelegt, Vortrags- bzw. Vorlesungsaufzeichnungen zu veröffentlichen, damit sie von anderen entdeckt, gesichtet und bewertet werden können.

 

 

Web-based Training

Abkürzung für Web-based Training. Ein WBT ist ein über den Internetdienst World-Wide-Web bereitgestelltes Lernsystem, welches mehreren Teilnehmern zur Verfügung steht.

 

 

Webinar

Seminar, das über das World Wide Web gehalten wird. Im Gegensatz zum Webcast, bei dem die Information nur in eine Richtung übertragen wird, ermöglicht es eine interaktive und beidseitige Kommunikation zwischen dem Vortragenden und seinem Publikum. Ein Webinar findet innerhalb eines konkreten Zeitraums ‚live’ statt.

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