Videoaufzeichnung 3.0
Inhaltsübersicht
Hardware- und Treiber-Fragen
- Hardware-Unterstützung
- Empfehlung Video-Hardware
- Video aufzeichnen mit Notebooks
- Unterstützung von USB-Kameras
- Unterstützung von DV-Geräten (Digital Video)
- Englische Dialoge trotz deutschem LECTURNITY
Allgemeine Fragen
- Aufzeichnungs-Format für Video
- LECTURNITY Assistant reagiert nach Start der Aufzeichnung nicht mehr
- Im LECTURNITY Player funktioniert das Random Visible Scrolling sehr schlecht
- Sehr große Dateigrößen der Videodateien
Codec-Fragen
- Allgemeine Informationen über Codecs
- Kompatibilität Codecs und LECTURNITY
- Installierte Codecs
- Codec-Empfehlungen
- Codec-Nichtempfehlungen
- Vorinstalliertes Indeo Video 5 (iv50)
- Codec iv50 im Assistant nicht vorhanden
- Codec iv50 installiert aber nicht auswählbar
- Kompabilität DivX und LECTURNITY
- Nachträgliche Änderung eines Codecs
DV-Fragen (Digital Video)
Hardware-Unterstützung
Frage:
Welche Video-Hardware wird unterstützt?
Lösung:
Es wird jede Windows Driver Model- (WDM) kompatible Video-Quelle unterstützt.
Empfehlung Video-Hardware
Frage:
Welche Video-Hardware wird empfohlen?
Lösung:
Für professionelle Ergebnisse bei der Video-Aufzeichnung wird folgende Hardware empfohlen:
- Video-Capture-Karte für den PCI-Bus, etwa die Osprey-100 von ViewCast,
- Analoge Videokamera, über S-VHS an die Capture-Karte angeschlossen.
- Alternativ ist folgende Kombination ebenfalls erfolgreich getestet worden:
- Digitale (DV-) Videokamera,
- Leistungsfähiger Computer (ab 800 MHz) mit FireWire-Schnittstelle (auch als i-Link bekannt).
Bitte beachten Sie auch die Seite Hardware-Empfehlungen.
Video aufzeichnen mit Notebooks
Frage:
Wie kann ich mit meinem Notebook Video aufzeichnen?
Lösung:
Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie mit Hilfe eines Notebooks und LECTURNITY Video aufgezeichnet werden kann:
- Mit Hilfe einer USB-Kamera,
- Mit Hilfe einer DV-Kamera und einer FireWire-Schnittstelle,
- Mit Hilfe eines externen Capture-Gerätes, etwa der Osprey-50 von ViewCast zusammen mit einer analogen Video-Kamera.
Beachten Sie bitte auch die Seite über die Hardware-Empfehlungen.
Die besten Ergebnisse liefert der Gebrauch einer DV-Kamera oder eines externen Capture-Geräts mit einer analogen Video-Kamera. Für hochwertige Anwendungen wird der Gebrauch von USB-Kameras nicht empfohlen.
Unterstützung von USB-Kameras
Frage:
Werden auch USB-Kameras unterstützt?
Lösung:
Auch USB-Kameras werden für die Video-Aufzeichnung mit LECTURNITY unterstützt, sofern sie zu dem WDM (Windows Driver Model) kompatibel sind. Dies ist bei den meisten Kameras der Fall, so auch etwa bei den USB-Kameras der Firma TerraTec. Beachten Sie bitte auch die Hardware-Empfehlungen.
Zu beachten ist jedoch bei den USB-Kameras, dass das Übertragen der Daten von dem USB-Bus zu dem LECTURNITY Assistant bei manchen Kamera-Modellen sehr viel Prozessorleistung in Anspruch nimmt, so dass keine optimalen Resultate erzielt werden können. Dies liegt auch an der Beschränkung der Übertragungsrate für den USB-Bus, die bei etwa 12 mbps (etwas über 1 MB pro Sekunde) liegt. Diese Daten gelten für USB-Kameras nach der USB 1.1-Spezifikation.
Unterstützung von DV-Geräten (Digital Video)
Frage:
Werden auch DV-Geräte unterstützt?
Lösung:
Ja, auch DV-Geräte (Digital Video) werden explizit unterstützt. LECTURNITY bietet Funktionen an, so dass DV-Daten direkt mit einem beliebigen Codec kodiert werden können. Siehe dazu den Abschnitt über die DV-Konfiguration.
Englische Dialoge trotz deutschem LECTURNITY
Frage:
Beim Drücken auf einen der Schaltflächen "Format", "Quelle" oder "Anzeige" für die Einstellungen eines Video for Windows-Video-Gerätes erscheinen englischsprachige Dialoge, obwohl LECTURNITY in einer deutschen Version installiert ist. Warum ist dies der Fall?
Die Dialoge, die für die Einstellungen der Video-Geräte zuständig sind, werden von den Treibern des Video-Gerätes zur Verfügung gestellt. Diese sind nicht direkt Teil von LECTURNITY. Haben Sie die Treiber in einer englischen Version installiert, so sind die Dialoge auch in LECTURNITY auf Englisch.
Lösung:
Installieren Sie deutschsprachige Treiber für Ihr Video-Gerät.
Aufzeichnungs-Format für Video
Frage:
In welchem Format zeichnet LECTURNITY Videos auf?
Lösung:
LECTURNITY zeichnet Videos in dem Standard-Videoformat "AVI" (Audio Video Interleaved) auf.
LECTURNITY Assistant reagiert nach Start der Aufzeichnung nicht mehr
Frage:
Nach dem Starten der Aufzeichnung einer Präsentation mit Video-Aufzeichnung reagiert der LECTURNITY Assistant nicht mehr auf Benutzereingaben; in manchem Fällen hilft nur noch ein Neustart des Computers.
Lösung:
Führen Sie bitte zu Testzwecken eine Aufzeichnung mit einem anderen Capture-Programm (z.B. AMCap) durch. Achten Sie bitte darauf, die gleichen Einstellungen zu tätigen, wie Sie sie auch in LECTURNITY eingestellt haben:
- Die Aufzeichnung funktioniert mit dem anderen Programm problemlos. Kontaktieren Sie in diesem Fall bitte das LECTURNITY Kunden-Servicecenter.
- Es treten die selben Probleme auf wie bei der Aufzeichnung mittels LECTURNITY.
Wenn das gleiche Problem auch im anderen Programm auftritt, so gibt es folgende mögliche Ursachen:
- Bildauflösung zu hoch: Wenn das Videobild eine zu große Auflösung hat, dann kann der Computer das Video ggfs. in Echtzeit nicht komprimieren. Die oben beschriebenen Probleme sind die Folge.
- Lösung: Verringern Sie die Auflösung, mit der das Video aufgezeichnet wird.
- Ungeeigneter Codec: Manche Video-Codecs (siehe auch Codec-Fragen) sind nicht für die Echtzeit-Komprimierung von Videos geeignet, oder sie sind nicht korrekt eingestellt.
- Lösung: Versuchen Sie, die Einstellungen des Codecs anzupassen oder einen anderen Video-Codec auszuwählen.
Im LECTURNITY Player funktioniert das Random Visible Scrolling sehr schlecht
Frage:
Warum kann es bei Präsentationen mit Video vorkommen, dass das "Random Visible Scrolling", d.h. das visuelle Navigieren in einer LECTURNITY-Präsentation, sehr langsam wird? Dies tritt besonders dann auf, wenn ein Video in einer Präsentation vorhanden ist.
Lösung:
Es gibt mehrere verschiedenen Ursachen für dieses Verhalten:
- Computer nicht leistungsfähig genug: Der wiedergebende Computer ist nicht performant genug für die Wiedergabe eines Videos parallel zu der Wiedergabe der übrigen Präsentationsdaten.
- Keyframe-Abstand zu groß: Wenn der Abstand zwischen Keyframes bei der Aufzeichnung auf einen zu großen Wert gestellt wird, so wird das visuelle Navigieren in einem Video sehr langsam, da das aktuelle Bild aus dem Keyframe und sämtlichen bis zum aktuellen Zeitpunkt folgenden Frames errechnen muss. Wenn der Abstand etwa 250 Frames beträgt, so kann es sein, dass bis zu 249 Frames bearbeitet werden müssen, um ein Bild des Videos zu errechnen. Ein Richtwert für den Abstand zwischen Keyframes sollte etwa ein Keyframe pro Sekunde, oder maximal alle zwei Sekunden sein; d.h. bei 25 fps, maximal 50.
Sehr große Dateigrößen der Videodateien
Frage:
Das mit dem LECTURNITY Assistant aufgezeichnete Video ist (von der Dateigröße her) sehr groß. Kann dies kleiner gemacht werden?
Der verwendete Codec ist nicht geeignet, bzw. produziert sehr große Datenmengen. Möglicherweise wurde die Aufzeichnung auch mit einer nicht geeigneten Codec-Einstellung durchgeführt.
Lösung:
Verwenden Sie bereits bei der Aufzeichnung einen geeigneten Codec, etwa "Indeo Video 5" oder "DivX". Haben Sie bereits eine Aufzeichnung mit einem falschen Codec erzeugt, bzw. mit einer fehlerhaften Einstellung, so können Sie das Video nachträglich mit einem anderen Codec kodieren, d.h. umkomprimieren. Sie können dies mit Hilfe des LECTURNITY Editors durchführen, oder etwa mit Hilfe von VirtualDub. Siehe dazu auch den Abschnitt Nachträgliche Änderung des Codecs.
Allgemeine Informationen über Codecs
Frage:
Was ist ein Codec?
Lösung:
Ein Codec (encoder-decoder) ist ein Stück Software, das dazu benutzt wird, Videodaten bei der Aufzeichnung zu komprimieren und bei der Wiedergabe wieder zu dekomprimieren. Eine Video-Aufzeichnung in LECTURNITY erfolgt zwar immer im AVI-Format, jedoch werden die Videodaten in dieser AVI-Datei meistens durch einem Codec komprimiert.
Ein Video, das mit einem bestimmten Codec komprimiert bzw. aufgezeichnet wurde, kann nur auf solchen Computern wiedergegeben werden, auf dem dieser Codec ebenfalls installiert ist. Es ist also möglich, dass ein Computer zwar manche Videos im AVI-Format abspielen kann, manche andere aber nicht. Man sieht einer AVI-Datei nicht sofort an, mit welchem Codec sie komprimiert wurde.
Eine Video-Datei kann auch unkomprimiert sein; dann werden die Videodaten direkt in eine AVI-Datei abgespeichert. Solche Videos haben ein sehr hohes Datenvolumen (oft viele MB pro Sekunde).
Kompatibilität Codecs und LECTURNITY
Frage:
Welche Codecs funktionieren mit LECTURNITY?
Lösung:
Man kann mit dem LECTURNITY Assistant Videos mit jedem beliebigen, unter Windows installierten Windows Driver Model-Codec (WDM-Codec, im Gegensatz zu DirectShow-Codecs, die nicht mit LECTURNITY benutzt werden können) aufzeichnen.
Dabei muss beachtet werden, dass bei der Wiedergabe der gleiche Codec installiert sein muss. Weiter muss beachtet werden, dass nicht alle Codecs mit allen Eingabeformaten zurecht kommt.
Installierte Codecs
Frage:
Wie finde ich heraus, welche Codecs auf meinem System installiert sind?
Lösung:
Unter Windows müssen Sie dazu die Systemsteuerung öffnen ("Start", "Einstellungen", "Systemsteuerung"). Die Codecs finden Sie dann unter:
- Windows 2000:
"Sounds und Multimedia", "Hardware", "Videocodecs", "Eigenschaften", "Eigenschaften" - Windows XP:
"Sounds und Multimedia", "Hardware", "Videocodecs", "Eigenschaften", "Eigenschaften"
Codec-Empfehlungen
Frage:
Welcher Codec wird empfohlen?
Lösung:
Für die Video-Aufzeichnung mit LECTURNITY empfehlen wir den Codec iv50 (Indeo Video v5.10 oder v5.11) zu benutzen. Dieser Codec hat eine gute Kompressionsrate (d.h. ein gutes Verhältnis der Qualität zur Dateigröße), ist stabil und ist vor allem auf den meisten Computern bereits vorinstalliert. Dies ist der Fall unter Windows 2000 und XP. Bei Windows XP SP 1 muss der Codec jedoch eventuell nachinstalliert werden. Siehe dazu auch Vorinstalliertes Indeo Video 5 (iv50).
Bei der Benutzung des iv50-Codecs ist die Einstellung des "Quick Compress"-Modus meist sehr wichtig. Ohne diesen ist eine Echtzeit-Komprimierung normalerweise nicht möglich; erst ab Rechner der Klasse über 1.4 GHz ist eine Komprimierung ohne Quick Compress möglich (bei einer Auflösung von 320x240 Pixeln). Um diesen Modus einzustellen, geht man wie folgt vor:
In den Projekt-Optionen den Reiter "Codec" suchen, und anschließend die Schaltfläche "Konfigurieren" klicken:
Abbildung 1: Projekt-Einstellungen, Reiter "Codec"
Anschließend sich versichern, dass in dem Codec-Einstellungsdialog das Häkchen "Quick Compress" aktiviert ist:
Abbildung 2: Konfigurationsdialog des Indeo Video 5-Codecs
Codec-Nichtempfehlungen
Frage:
Welche Codecs werden nicht empfohlen?
Lösung:
Nicht zu empfehlen sind unter anderem folgende Codecs, da sie für die Echtzeitkomprimierung von Videos nicht performant genug sind:
- cpak: Cinepak Codec by Radius Inc.
- msvc: Microsoft Video 1
- mrle: Microsoft RLE Video
Bei der Auflistung handelt es sich um Codecs, die zwar bei jedem Windows installiert wird, aber ausschließlich aus Kompabilitätsgründen zur Verfügung gestellt werden.
Vorinstalliertes Indeo Video 5 (iv50)
Frage:
Auf welchen Systemen ist iv50 vorinstalliert?
Auf den folgenden Betriebssystemen ist der Codec iv50 (Indeo Video 5) bereits vorinstalliert:
- Windows 2000,
- und Windows XP (non-SP1).
- Auf den folgenden Betriebssystemen ist Indeo Video 5 nicht vorinstalliert und muss ggfs. nachinstalliert werden:
- Windows XP SP1
Lösung:
Um ggfs. Indeo Video 5 auf Ihrem System zu installieren, gehen Sie bitte wie folgt vor:
Windows XP SP1: Wenn Ihr System direkt mit Windows XP SP1 ausgestattet wurde, d.h. es wurde nicht SP1 nachträglich installiert, so ist Indeo Video 5 nicht installiert. Der Codec lässt sich jedoch durch installieren des Hotfixes #327979 nachinstallieren, etwa mit Hilfe der Windows XP Update-Funktionalität.
Codec iv50 im Assistant nicht vorhanden
Frage:
Im LECTURNITY Assistant kann der Codec iv50 (Indeo Video 5) nicht ausgewählt werden. Ruft man mit dem LECTURNITY Player die Online-Hilfe auf, so erscheint eine Fehlermeldung, dass ein benötigter Video-Codec nicht gefunden werden konnte. Warum? Der Video-Codec iv50 ist möglicherweise nicht installiert.
Lösung:
Bitte prüfen Sie, ob der iv50-Codec installiert ist. Gehen Sie dazu wie hier beschrieben vor. Erscheint in der Liste der Codec "Indeo Video 5" nicht, so können Sie ihn sich hier herunterladen und anschließend installieren.
Codec iv50 installiert aber nicht auswählbar
Frage:
Der Codec "Indeo Video 5" kann nicht ausgewählt werden, obwohl er auf meine System installiert ist. Warum? Allgemein formuliert: Warum lassen sich gewisse Codecs nicht auswählen, obwohl sie in jedem Fall auf dem System installiert sind?
Lösung:
Der Codec "Indeo Video 5" (iv50) kann ausschließlich mit RGB-Daten als Eingabedaten arbeiten, und nicht mit anders kodierten Strömen, etwa YUV- oder i420-kodierten Videoströmen. Die meisten Videogeräte können mehrere Formate ausgeben; klicken Sie im Reiter "Video" auf die Schaltfläche "Format" und wählen Sie im Gerätedialog anschließend ein RGB-Eingabeformat (24- oder 15/16-Bit RGB) aus. Die Auswahl des Video-Formates ist geräteabhängig und nicht Teil von LECTURNITY.
Abbildung 3: "Format"-Schaltfläche zum Setzen des Farbmodells und der Frame-Rate
Genau so kann es passieren, dass andere Codecs mit anderen Eingabeformaten nicht zurecht kommt. Etwa der bekannte Codec "DivX" kann sowohl RGB-Daten im 24-Bit-Format als auch Daten im i420-Format verarbeiten, aber nicht RGB-Daten im 16-Bit-Format (RGB555 oder RGB 565).
Kompabilität DivX und LECTURNITY
Frage:
Kann der Codec "DivX" auch mit LECTURNITY eingesetzt werden?
Lösung:
Auch mit dem Codec divx können Videos mit LECTURNITY aufgezeichnet werden. Vorausgesetzt ist natürlich wie bei allen Codecs, dass der Computer ausreichend leistungsfähig und möglicherweise der Codec passend eingestellt ist (schnelle Komprimierung). Bitte beachten Sie die Problematik, dass auch auf den Computern, auf denen das Video wiedergegeben werden soll, dieser Codec ebenfalls installiert sein muss.
Bei einer Video-Größe von 320x240 Pixel ergibt die Einstellung von DivX auf etwa 250-400 kbps und "1-pass Slowest Compression" gute Resultate, besonders bei relativ statischen Szenerien (etwa Vortragender vor stillem Hintergrund).
Beachten Sie bitte, dass die Version 5.0.3 von DivX erhebliche Probleme verursacht. Sollten Sie diese Version von DivX auf Ihrem System installiert haben, so sollten Sie eine Version größer oder gleich 5.0.4 installieren.
Beachten Sie weiterhin, dass Videos, die mit älteren Versionen von DivX erstellt wurden zwar zumeist problemlos von einem neueren Codec wiedergegeben werden können, dies aber nicht für die umgekehrte Richtung gilt. Videos, die z.B. mit DivX 5.0.5 aufgezeichnet wurden, können nicht immer problemlos mit dem DivX-Codec niedrigerer Version wiedergegeben werden.
Nachträgliche Änderung eines Codecs
Frage:
Ich habe ein Video mit einem Codec aufgezeichnet, der auf den Zielrechnern nicht installiert ist. Dieses Problem kann auch dann auftreten, wenn ein Hardware-Codec (etwa MJPG [Motion JPEG] bei manchen teureren Capture-Karten) für die Aufzeichnung benutzt wurde. Kann ich den Codec nachträglich ändern?
Lösung:
Mit Hilfe des LECTURNITY Editors können Sie die Video-Aufzeichnung umkodieren. Laden Sie das Aufzeichnungsdokument in den LECTURNITY Editor, stellen Sie den gewünschten Codec unter "Export- und Vorschau-Einstellungen" ein, und exportieren Sie anschließend das Projekt in ein neues Aufzeichnungsdokument.
Beachten Sie bitte, dass dieser Vorgang recht lang dauern kann, je nach Größe und Länge des Aufzeichnungsdokumentes.
Auch mit Hilfe anderer Programme kann man die Video-Aufzeichnung nachträglich umkodieren, etwa mit dem Programm VirtualDub, das frei erhältlich ist. Zunächst muss die Originaldatei umbenannt werden, und anschließend die umkodierte Variante statt dem Original in der Präsentation benutzt werden.
Bitte beachten Sie, dass die Version 1.5.2 von VirtualDub nicht zur Umkodierung geeignet ist!
Allgemeine Einstellungen für die DV-Aufzeichnung
Frage:
Ich möchte ein präsentationsbegleitendes Video mit Hilfe meiner DV-Kamera aufzeichnen und dieses in LECTURNITY einbinden. Wie muss der LECTURNITY Assistant eingestellt werden, damit ich DV-Video aufzeichnen kann?
Lösung:
Folgen Sie bitte diese Schritte, um eine reibungslose DV-Aufzeichnung durchzuführen:
- Stellen Sie bitte sicher, dass die DV-Kamera eingeschaltet ist (und im System eingebunden ist), bevor Sie den LECTURNITY Assistant starten; sonst kann das Gerät vom LECTURNITY Assistant nicht erkannt werden,
- Aktivieren Sie anschließend die Videoaufzeichnung durch Klicken auf das Häkchen "Video aufzeichnen",
- Durch Klicken auf die Schaltfläche "Einstellungen" können Sie die Einstellungen des DV-Geräts verändern. Hier ist besonders der "DV-RGB-Konverter" von Interesse: Hiermit können Sie die DV-Daten direkt in ein unkomprimiertes (RGB-)Videoformat umwandeln, so dass ein beliebiger Codec für die Komprimierung benutzt werden kann. Sie können hier vier verschiedene Videogrößen auswählen (siehe Abbildung).
- Wichtig: Schalten Sie auch die Aufzeichnung an der DV-Kamera an, bevor Sie die LECTURNITY-Aufzeichnung starten. Andernfalls kann es passieren, dass die DV-Kamera sich während der LECTURNITY-Aufzeichnung ausschaltet (um Strom zu sparen).
Abbildung 4: Einstellungen des DV-Dekoders
Problembehandlung bei der Aufzeichnungen von Video mit einer DV-Kamera
Sollten Sie bei der Benutzung einer DV-Kamera mit LECTURNITY Probleme haben, so prüfen Sie bitte die folgenden Punkte:
- DirectX-Version: Damit die Aufzeichnung von Video in LECTURNITY mit einer DV-Kamera reibungslos funktioniert empfehlen wir, DirectX in einer Version 9.0c oder später zu installieren. Besonders mit DirectX 8.0 kann es zu Problemen kommen. Mit DirectX 8.0 werden einige DV-Kameras nicht automatisch von Windows, und daher auch nicht von LECTURNITY, erkannt.
- Treiber: Eine DV-Kamera benötigt unter Windows 2000 und Windows XP keinerlei Treiber, um mit LECTURNITY zu funktionieren. Sollten Sie bereits Treiber für die Kamera auf Ihrem System installiert haben und Probleme bei der Videoaufzeichnung haben, so empfehlen wir, die Treiber zu deinstallieren.
- Fester Video-Offset eintragen: Bei dem Modell Sony Digital Handycam DCR-VX 1000E ist gemeldet worden, dass ein korrekter Video-Audio-Offset nicht berechnet werden kann.
Hier können Sie das aktuelle DirectX von Microsoft herunterladen: Direct X bei Microsoft.
Hinweise für die Aufzeichnung mit DV-Geräten
Frage:
Was muss ich allgemein beachten bei DV-Video-Aufzeichnung?
Lösung:
Bei der Aufzeichnung von Video-Dateien mittels einer DV-Kamera entstehen zwischenzeitlich sehr große Datenvolumen. Die Übertragungsrate von DV beträgt 3,6 MB/s. Wenn Sie einen anderen Codec benutzen als den eingebauten DV-Codec, so müssen die DV-Daten zunächst in einen gängigeren Farbraum umgerechnet werden, bevor sie erneut komprimiert werden können. Dies ist eine sehr aufwändige Rechenoperation.
Daher sollte Ihr System mindestens folgende Systemvoraussetzungen erfüllen:
- Schnelle CPU, etwa Pentium 4 ab 1.4 GHz oder gleichwertig (AMD XP1600+),
- Schnelle Festplatte,
- Beim Aufzeichnen sollten keine anderen Programme im Hintergrund aktiv sein.
Nur hierdurch lässt sich eine flüssige und störungsfreie Video-Aufzeichnung gewährleisten.
Type-1 und Type-2 DV Video
Frage:
Welchen Unterschiend gibt es zwischen einer Type-1-DV-AVI-Datei und einer Type-2-DV-AVI-Datei?
Lösung:
Speichert man ein DV-Video in einer AVI-Datei, so gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, dies zu tun: Entweder speichert man sämtliche DV-Daten in einem einzigen Strom (Type-1, Medientyp ivas), oder man spaltet sie in Video und Audio auf (Type-2, Medientypen auds und vids). Das Aufspalten ist für viele Programme notwendig, so auch für LECTURNITY.
Sie können mit Hilfe eines Zusatzprogrammes DV-Videos vom Type-1-Format in das Type-2-Format konvertieren, etwa mit dem DV Converter der Firma ULead. Danach lassen sich diese DV-Video uneingeschränkt in den LECTURNITY Editor importieren.
