Tastenkombinationen

Die meisten im LECTURNITY Assistant verfügbaren Tastenkombinationen sind in den Tooltips oder hinter den entsprechenden Menüpunkten erwähnt.

 

Aktion

Tastenkombination

Neues Projekt erstellen

Strg + N

Projekt öffnen

Strg + O

Projekt speichern

Strg + S

Neue Folie einfügen

Strg + I

Letzte Aktion rückgängig machen

Strg + Z

Markierte Objekte ausschneiden

Strg + X

Markierte Objekte in die Zwischenablage kopieren

Strg + C

Objekte aus der Zwischenablage einfügen

Strg + V

Alle Objekte markieren

Strg + A

Bildschirmpräsentation starten /beenden

F 5

Dokumentenstruktur ein-/ausblenden

F 6

Aufzeichnungen ein-/ausblenden

F 7

Roten Stift aktivieren

Strg + R

Grünen Stift aktivieren

Strg + G

Blauen Stift aktivieren

Strg + B

Weissen Stift aktivieren

Strg + W

Schwarzen Stift aktivieren

Strg + D

Zeiger aktivieren

F 12

 

Weitere Tastenkombinationen sind nicht so ohne weiteres ersichtlich. Sie werden deshalb im Folgenden beschrieben. Zu beachten ist, dass einige Tastenkombinationen je nach Zustand des LECTURNITY Assistant eine andere Wirkung haben. Vor allem aktiver Text (der Textcursor ist zu sehen) blockiert einige Tastenkombinationen, da sie mit für Texteditoren üblichen Funktionen belegt sind. Ist kein Text aktiviert, so kann der Benutzer wie folgt navigieren:

 

  • Gehe zur vorherigen Seite (bzw. blende die letzte Einblendung aus ): Bild hoch, Cursor nach links.
  • Gehe zur nächsten Seite (bzw. blende die nächste Einblendung ein): Bild ab, Cursor nach rechts.

 

Weitere Tastenkombinationen gibt es für das

 

  • Pausieren der Aufnahme: Pause-Taste
  • Verlassen der Bildschirmpräsentation: Escape

 

Während der Screengrabbing-Aufzeichnung sind sämtliche Standard-Tastenkombinationen deaktiviert. Nur die Escape-Taste besitzt noch eine Funktion:

 

  • Verlassen des Annotationsmodus: Escape.

 

Diese Taste ist besonders wichtig, wenn die Präsentationsleiste des LECTURNITY Assistant innerhalb des aufgezeichneten Bereiches liegt und die dort befindlichen Knöpfe deshalb nicht aktiviert werden können.

Zusätzliche Funktionen können vom Benutzer selbst mit Tastenkombinationen belegt werden:

 

  • Screengrabbing Aufzeichnung starten / stoppen.
  • LECTURNITY Assistant reduzieren (nur die Präsentationsleiste ist zu sehen) / wiederherstellen.
  • LECTURNITY Assistant minimieren (nur noch als Icon in der Taskleiste) / wiederherstellen.

 

Die Belegung dieser Funktionen wird wie folgt vorgenommen:

 

  1. Unterpunkt "Screengrabbing..." des "Extras"-Menü auswählen.

    Abbildung 1: Menüeintrag "Screengrabbing"

  2. Unterkarteikarte "Hotkeys" auswählen.

    Abbildung 2: Hotkeys definieren

 

Gewünschte Tastenkombination angeben und "OK" drücken.
Die Tastenkombination ist bei jedem neu angelegten Projekt automatisch voreingestellt.

Importformate und geeignete Medien

Die Folienerstellung mit dem LECTURNITY Assistant ist möglich, aber in den meisten Fällen nicht praktikabel. Andere Programme, wie zum Beispiel PowerPoint, sind speziell zur Erstellung von Präsentationsfolien entwickelt worden. Sie bieten eine entsprechende Vielzahl von Hilfen an, die es einem ermöglichen, in kurzer Zeit qualitativ ansprechende Präsentationen zu entwickeln. In den meisten Fällen liegt auch bereits eine Sammlung von Präsentationen vor, die in modifizierter Form wiederverwendet werden können. Desweiteren entfällt, bei der Beibehaltung des gewohnten Programms, die Einarbeitung. Da PowerPoint das am weitesten verbreitete Programm zur Erstellung von Präsentationen ist, wurde speziell hierfür ein Exportfilter entwickelt. Er erlaubt es dem Benutzer, aus seiner PowerPoint-Präsentation ein Dokument zu erstellen, welches zur Präsentation und Aufzeichnung mit dem LECTURNITY Assistant verwendet werden kann. Dieser Export kann sowohl aus PowerPoint heraus als auch vom LECTURNITY Assistant aus erfolgen. In beiden Fällen wird ein LECTURNITY-Quelldokument erzeugt. Die Objekte (Texte, Bilder und grafische Objekte) bleiben so weit wie möglich erhalten. Will man zur Folienerstellung weder den LECTURNITY Assistant selbst noch PowerPoint benutzen, so ist dies im Moment durch die Verwendung von Bildern ebemfalls möglich. Dies kann auf folgende Art geschehen:

 

  1. Aus den Folien des benutzten Programms Bilder (GIF, JPEG, BMP oder WMF) erzeugen.
  2. Den LECTURNITY Assistant öffnen.
  3. Ein leeres Quelldokument erstellen.
  4. Eine neue Seite erzeugen,
  5. Wenn nötig die Seitengröße an die Größe der Bilder anpassen.
  6. Ein Bild auf dieser Seite einfügen.
  7. Schritt 4 und 6 wiederholen, bis alle Bilder eingefügt wurden.

 

Diese Vorgehensweise ist mit Sicherheit nicht so komfortabel wie der PowerPoint-Import, auch können Informationen in Form von Text und Schlüsselwörtern verloren gehen. Sie können jedoch mit Hilfe des LECTURNITY Assistant für jede Folie Schlüsselwörter angeben, so dass nach diesen anschließend auch gesucht werden können.

Bei der Erzeugung der Bilder sollte man einige Regeln beachten:

  • Die Auflösung sollte so gewählt werden, dass sie möglichst nahe an die Auflösung herankommt, in der die Aufzeichnung wiedergegeben werden soll. Jegliche Skalierung hat Qualitätsverluste zur Folge.
  • Das Bildformat sollte so gewählt werden, dass Qualität und Datenmenge in einem sinnvollen Verhältnis zueinander stehen.
    • Bei der Verwendung eines GIF-Bildes stehen einem lediglich 250 Farben zur Verfügung. Das GIF-Format erzeugt meist kleine Bilder, die aber bei photorealistischem Inhalt grob gerastert aussehen können.
    • Das JPEG-Format beinhaltet eine Verlustbehaftete Komprimierung, ist aber zum Beispiel für photorealistische Bilder sinnvoll.
    • Das BMP-Format speichert die Bilder unkomprimiert. Es entstehen große Datenmengen.
    • Das WMF-Format kann entweder eine Vektorgrafik oder eine Pixelgrafik enthalten. Bei Pixelgrafiken gilt das gleiche wie bei Bildern im BMP-Format. Beinhaltet die WMF-Datei Vektorgrafiken, so werden diese im LECTURNITY Assistant auch als Vektorgrafiken angezeigt. Bei der Skalierung entsteht kaum ein Qualitätsverlust. Da der LECTURNITY Player WMF-Bilder nicht anzeigen kann, werden sie nach der Aufzeichnung in PNG-Bilder umgewandelt. Da dieses Format pixelbasiert ist, gehen jetzt die Vorteile des Vektorformates verloren.

 

Im Folgenden wird die Vorgehensweise, wie man Folien als Bilder in den LECTURNITY Assistant importiert, exemplarisch am PDF-Format beschrieben. Zuerst benötigt man ein Programm, mit dessen Hilfe aus einer PDF-Datei einzelne Bilder erzeugt werden können. Es gibt eine Vielzahl solcher Programme, die sich durch den Preis und die Qualität unterscheiden, z.B. Adobe® Acrobat®. Auch spielt die Plattform, auf der die Konvertierung durchgeführt wird, spielt eine Rolle.

Zuerst lädt man das PDF-Dokument in das gewählte Programm ein und konvertiert Folie für Folie in jeweils eine eigene Bilddatei. Vor der Konvertierung sollte man sich Gedanken über die Größe des entstehenden Bildes machen. Enthält das PDF-Dokument zum Beispiel Seiten im DIN A4-Hochformat (Seitenverhältnis 1:1,41) und geht man davon aus, dass die meisten der verwendeten Rechner eine Auflösung von 1280 x 1024 zur Verfügung stellen, so sollte die Größe des Bildes höchstens 594 x 842 Pixel betragen. Nachdem alle Folien in Bilder umgewandelt wurden startet man den LECTURNITY Assistant und erzeugt ein neues Dokument.

 

Abbildung 3: Neues Dokument

 

In dieses wird dann eine neue Seite eingefügt.

Abbildung 4: Neue Seite erzeugen

 

Um weder weiße Ränder um die Bilder zu erhalten, noch sie abzuschneiden, sollte man die Seitengröße an die Größe der Bilder anpassen.

 

Abbildung 5: Seite einrichten

 

Abbildung 6: Seitenparameter eingeben

 

Zur Auswahl stehen DIN A4, LETTER und Benutzerdefiniert. Bei Benutzerdefiniert kann man jede gewünschte Bildgröße in Pixel eingeben. Jetzt ist alles soweit vorbereitet, dass man das erste Bild einladen kann.

 

Abbildung 7: Bild einfügen


Sobald man ein Bild ausgewählt und eingefügt hat, positioniert sich der Mauszeiger nach einem Mausklick automatisch in der linken oberen Ecke des Bildes. Man kann das Bild an jede beliebige Stelle auf der Seite bewegen. Sobald man eine beliebige Taste oder die Maustaste gedrückt hat, ist das Bild fest platziert.

 

Abbildung 8: Dokument mit eingefügtem Bild

 

Für die restlichen Folien verfährt man analog. Die Einstellungen der aktuellen Seite werden beim Erzeugen einer neuen Seite übernommen.
Das Verfahren für andere Programme oder Dateiformate, wie zum Beispiel Framemaker, LaTeX oder HTML, unterscheidet sich lediglich in der Erzeugung der Bilder.

Fehlermeldung "Fehler beim Zugriff auf die Datei xxx.lsd"

Frage:

Beim Importieren einer PowerPoint-Datei in den Assistant erscheint die Fehlermeldung "Fehler beim Zugriff auf die Datei xxx.lsd". Wodurch wird die Fehlermeldung verursacht?
Diese Fehlermeldung kann durch das Programm "Office Live Add-In" verursacht werden, einem zusätzlichen Tool für das Office-Paket. Wenn dieses Tool installiert ist, kann der Assistant das ausführbare Programm von PowerPoint nicht richtig erkennen. Der PowerPoint-Import in den Assistant funktioniert dann, wenn PowerPoint bereits geöffnet ist und gleichzeitig mit dem Assistant läuft.

 

Lösung:

Es wird empfohlen, "Office Live Add-In" nicht im Zusammenhang mit LECTURNITY zu benutzen

Fehlermeldung "Microsoft Office PowerPoint hat ein Problem festgestellt und muss beendet werden."

Frage:

Wodurch kann die Fehlermeldung "Microsoft Office PowerPoint hat ein Problem festgestellt und muss beendet werden." beim Import einer PowerPoint-Datei in den Assistant verursacht werden? Der PowerPoint-Import wird dennoch erfolgreich durchgeführt.
Diese Fehlermeldung kann auftreten, wenn auf dem Rechner, auf dem LECTURNITY installiert ist, zusätzlich das Programm "Windows Live Essentials" ausgeführt wird.

 

Lösung:

Es wird empfohlen, "Windows Live Essentials" nicht im Zusammenhang mit LECTURNITY zu benutzen.

Audiogerät kann nicht gesetzt werden

Frage:

Der Assistant wählt beim Start automatisch ein Audiogerät zur Tonaufnahme. Der Benutzer kann dieses Audiogerät in den Audio-/Videoeinstellungen auch ändern. Ist das dabei ausgewählte Audiogerät nicht zur Tonaufnahmen geeignet, so erscheint folgende Fehlermeldung:

 

Abbildung 9: Fehlermeldung: Audiogerät


Dieses Problem tritt vor allem bei der Benutzung von Laptops auf, da hier in einigen Fällen das Modem auch als Audiogerät eingetragen ist. Ist dieses als erstes in der Liste der Audiogeräte eingetragen, wird es beim Öffnen des LECTURNITY Assistant als Standardgerät gewählt und die Fehlermeldung erscheint, sobald ein neues Projekt angelegt wird. In den anderen Fällen erscheint die Fehlermeldung erst dann, wenn der Benutzer in den Audio-/Videoeinstellungen versucht, zu diesem nicht korrekten Audiogerät zu wechseln.

 

Lösung:

Wählen Sie in den Audio-/Videoeinstellungen ein funktionsfähiges Audiogerät aus.

Unkomprimierte Codecs

Frage:

Wird ein voreingestellter Codec beim Öffnen oder Erzeugen eines Projektes nicht gefunden, so wird der erste Codec in der Codec-Liste als aktueller Codec eingestellt. Dieser Codec erzeugt normalerweise unkomprimierte Video- bzw. im Falle von Screengrabbing Screengrabbing-Video-Dateien. Dies ist in den meisten Fällen nicht erwünscht, da die entstehenden Datenmengen sehr groß werden können.

 

Lösung:

Wählen Sie einen Codec aus, der für den jeweiligen Dateityp passend ist.

Beachten Sie zu diesem Thema auch die Codec-Empfehlungen.

Audiogeräte-Fehlermeldung

Frage:

Warum bekomme ich, wenn ich den LECTURNITY Assistant aufrufe, die Fehlermeldung "Fehler beim Initialisieren der Audio-Hardware".
Folgende Fehlermeldung

 

Abbildung 10: Fehler beim Initialisieren der Audio-Hardware


wird immer dann ausgegeben, wenn die Audioschnittstelle bereits für eine Aufnahme geöffnet wurde. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn bereits ein LECTURNITY Assistant geöffnet ist. Nach dem Erscheinen dieser Fehlermeldung können Sie mit dem Assistant wie gewohnt arbeiten, eine Aufnahme ist jedoch nicht möglich.

 

Lösung:

Wollen Sie eine Aufnahme machen, so müssen Sie zuerst alle Programme schließen, die auf die Audioschnittstelle zugreifen (auch sämtliche offenen LECTURNITY Assistant Anwendungen). Danach öffnen Sie den LECTURNITY Assistant erneut. Jetzt sollte die Fehlermeldung nicht mehr erscheinen.

Darstellung von Sonderzeichen

Frage:

Warum werden einige Zeichen, die in PowerPoint vorhanden sind, im LECTURNITY Assistant nicht dargestellt?

 

Lösung:

Werden in einem PowerPoint-Dokument Zeichen verwendet, die nicht im Standard-ASCII-Bereich liegen, so werden diese als Bilder exportiert. Um eine möglichst gute Qualität bei der Darstellung im Assistant zu erhalten, wird als Bildformat WMF (PowerPoint 2000) bzw. EMF (PowerPoint 2002) gewählt. Der Export von WMF-Dateien unter PowerPoint 2000 funktioniert aber nicht immer einwandfrei. Es kann vorkommen, dass Zeichen nicht dargestellt werden können oder durch andere Zeichen, wie zum Beispiel das Fragezeichen, ersetzt werden.

Verwendung spezieller Schriftarten

Frage:

Warum unterscheidet sich die Darstellung der Schrift im LECTURNITY Assistant von der Darstellung in PowerPoint?

 

Lösung:

In PowerPoint-Dokumenten können Schriften eingebettet werden. Diese Schriften werden zur Darstellung in PowerPoint verwendet, sind aber nicht installiert. Aus diesem Grund kann der LECTURNITY Assistant diese Fonts nicht zur Darstellung der Texte verwenden. Die Texte werden in einer Standard-Schriftart dargestellt.

 

Objekte haben falsche Position oder Größe

Frage:

Warum werden einige AutoFormen aus PowerPoint im LECTURNITY Assistant verzerrt dargestellt und/oder sind falsch positioniert?

 

Lösung:

Einige AutoFormen aus PowerPoint können nicht durch die Objekte des LECTURNITY Assistant dargestellt werden. Diese AutoFormen werden als Bilder exportiert. Bei der Umwandlung von einem AutoForm-Objekt in ein Bild kann es zu einer falschen Berechnung der Größe oder der Position kommen. Besonders stark

Windows 2000 ohne Service Pack oder mit Service Pack 1

Frage:

Bei Rechnern mit folgender Konfiguration,

 

  • Windows 2000 mit Service Pack 1 oder kleiner,
  • VIA Chipsatz,
  • Pentium III,

 

kann es bei Video- oder Screengrabbing-Aufzeichnungen nach etwa 5-15 Sekunden zu einem Absturz kommen.
Dieser Absturz wird dadurch hervorgerufen, dass die hochauflösende Systemuhr, die für die Screengrabbing- und Videoaufzeichnung benutzt wird, etwa alle 4-5 Sekunden vom System zurückgesetzt wird.

 

Lösung:

Installieren Sie das neuste Service Pack für Windows 2000 (z.B. Service Pack 3).

Einbinden multimedialer Elemente

Möchten Sie bereits bestehende multimediale Elemente wie Video oder Audio direkt in Ihre Aufzeichnung einbinden, so ist etwas Vorbereitung bzw. "Handarbeit" notwendig:

 

  • Video: Sie können Videos mit Hilfe der Screengrabbing-Funktion des Assistants aufzeichnen. Gehen Sie dazu wie folgt vor: Die Präsentation wird wie gewohnt mit Hilfe des LECTURNITY Assistant gehalten und aufgezeichnet. Sobald man an die Stelle kommt, an der der Film gezeigt werden soll, zeigt man diesen mit Hilfe eines entsprechenden Programms an (z.B. Windows Media Player) und zeichnet dies mit Hilfe der Screengrabbing-Funktion des LECTURNITY Assistant auf. Um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, ist es sinnvoll, den Film vor Beginn der Präsentation bereits in das entsprechende Programm einzuladen und zu pausieren. Bei der Screengrabbing-Aufzeichnung muss dann nur noch der entsprechende Bereich bzw. das Fenster ausgewählt und der Film gestartet werden.

    Beachten Sie hierbei aber in jedem Fall, dass die Hardwarebeschleunigung ausgeschaltet (Möglichkeit 2) ist und ein für diesen Zweck geeigneter Codec für die Screengrabbing-Aufnahme eingestellt ist.

  • Audio: Die Integration von Audio sollte auf jeden Fall vor der Präsentation getestet werden, da es hier häufiger zu Problemen bei der beteiligten Hardware (Sound-Karte) kommt. Auch hier benötigt man wie bei der Einbindung von Video ein separates Programm zur Wiedergabe der Audiodatei. Diese separate Wiedergabe kann dann zum passenden Zeitpunkt während der Aufzeichnug gestartet werden. Viele Sound-Karten unterstützen aber das gleichzeitige Abspielen und Aufnehmen leider nur unzureichned oder gar nicht. In so einem Fall kann diese Vorgehensweise leider nicht verwendet werden.

 

Tipp:

Der LECTURNITY Editor unterstützt die nachträgliche Veränderung von Aufzeichnungen. Insbesondere lassen sich mit ihm Audio und Videos einfügen bzw. bearbeiten. Auf diese Möglichkeit können Sie also zurückgreifen, wenn Ihnen der Aufwand während der Präsentation zu hoch ist oder eine der beschriebenen Vorgehensweisen nicht funktioniert.

Fontproblematik

Frage:

Warum wird mein Text im LECTURNITY Assistant oder LECTURNITY Player in einer anderen Schriftart (Font) dargestellt als in PowerPoint?
Zur Darstellung von Texten können alle auf dem Rechner installierten TrueType-Fonts benutzt werden. Probleme treten meist dann auf, wenn verschiedene Rechner zum Erstellen der Folien, zum Aufzeichnen der Präsentation und zur Nachbearbeitung der Aufzeichnung verwendet werden.

 

Die in einem Dokument verwendeten Fonts müssen auf allen benutzten Rechnern installiert sein. Werden zum Beispiel verschiedene Rechner zum Erzeugen der LSD-Datei (PowerPoint-Export) und zur Präsentation verwendet, so kann es passieren, dass auf dem Präsentationsrechner einige Fonts nicht vorhanden sind. Wurde ein Font zur Erzeugung benutzt, der auf dem Präsentationsrechner nicht vorhanden ist, so führt dies zu einer Fehlermeldung. Der Text wird dann in einem Standardfont dargestellt.

 

Beispiel:

An den folgenden Beispielen ist zu ersehen, welche Auswirkung das Fehlen von Fonts hat. Während bei der Benutzung eines "normalen" Font, wie z.B. "Courier New" zumindest die im Text enthaltene Information erhalten bleibt, werden die Inhalte, wenn es sich um eine besondere Schriftart wie z.B. einen Symbol-Font handelt, verfälscht

 

Abbildung 11: Text dargestellt in "Courier New" und mit Standardfont

 

Abbildung 12: Text dargestellt in "Webdings" und mit Standardfont


Auf die Weiterverarbeitung im LECTURNITY Publisher und damit auf die Wiedergabe der Aufzeichnung mit dem LECTURNITY Player oder über eine Webseite hat das Fehlen von Font-Dateien ebenfalls Auswirkungen:

 

  • Wiedergabe über eine Webseite (StreamingMedia):
    Auf dem Rechner, auf dem mit dem LECTURNITY Publisher die Web-Dokumente erzeugt werden, müssen alle verwendeten Schriftarten ebenfalls installiert sein. Ist dies nicht der Fall, so kommt es zu ähnlichen Anzeigeproblemen wie im LECTURNITY Assistant. Nach der erfolgreichen Erstellung der Webseiten sind aber bei der Wiedergabe keine weiteren Probleme zu erwarten.
  • Wiedergabe mit dem LECTURNITY Player:
    Hier haben Sie die Möglichkeit, mit dem LECTURNITY Publisher alle verwendeten Fonts in das zu erstellende LPD-Dokument einzubetten: Im Dialog "Weitere Einstellungen" (nach "Bandbreitenauswahl") können Sie unter "Konvertierungsumfang" die Option "Schriften einbetten" aktivieren. Da sich alle zur Textdarstellung benötigten Informationen und Dateien nun in der LPD-Datei befinden, sind bei der Wiedergabe ebenfalls keine weiteren Probleme zu erwarten. Wenn Sie diese Option nicht verwenden, so müssen auf allen Rechnern, auf denen die Dokumente wiedergegeben werden sollen, ebenfalls alle verwendeten Schriftarten installiert sein.

Füllfarbe von SMART Board-Tools ist immer identisch mit der Linienfarbe

Frage:

Füllfarbe von SMART Board-Tools ist immer identisch mit der Linienfarbe


Lösung:

Ab Version 9.0 der SMART Board-Software kann für ein Objekt eine von der Linienfarbe unterschiedliche Füllfarbe gewählt werden. Wählt man nun für ein Objekt, im Konfigurationsdialog der SMART Board Software, unterschiedliche Farben für Füllung und Umrandung aus und aktiviert dieses Objekt, so wird es im LECTURNITY Assistant mit der Linienfarbe gefüllt gezeichnet.

Konfigurations-Änderungen an aktiven SMART Board-Tools werden erst nach erneutem Aktivieren übernommen

Frage:

Konfigurations-Änderungen an aktiven SMART Board-Tools werden erst nach erneutem Aktivieren übernommen.

 

Lösung:
Wird ein aktives Tool (zum Beispiel ein SMART Board Stift) neu konfiguriert, so werden die neuen Einstellungen erst nach erneuter Aktivierung (Stift ablegen und erneut aufnehmen) vom LECTURNITY Assistant übernommen.

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